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Warum ist Müll im Meer so problematisch?

Veröffentlicht von Nadine Wachter am
Warum ist Müll im Meer so problematisch?

Dass es ein Problem mit Müll, insbesondere mit Plastik im Meer gibt, hat inzwischen wahrscheinlich jeder schonmal gehört. Aber das Meer liegt für viele von uns nicht gerade um die Ecke, daher die Frage: Was hat das eigentlich mit uns zu tun?

Fakt ist: In den Weltmeeren befinden sich unvorstellbare Mengen an Plastik. Eine Langzeitstudie kam Ende 2014 zu dem Ergebnis, dass sich mindestens 5,25 Billionen Plastikteilchen in den Weltmeeren befinden. Das sind rund 700 Kunstoffteile pro Kopf, die im Meer treiben. Plastikmüll im Meer ist ein ernstzunehmendes Problem und nicht nur eine hässliche Vermüllung der Umwelt! Plastik im Meer zerstört unsere Ozeane und ist eine akute Gefahr für alle Meeresbewohner. Außerdem enthält Plastik selbst Schadstoffe und zieht andere Giftstoffe regelrecht an. So lagern sich giftige Plastikpartikel ab und werden umso gefährlicher für Lebewesen, die mit ihnen in Kontakt kommen. Betroffen sind Meerestiere bis hin zu uns Menschen, da wir die winzigen Kunststoffteilchen am Schluss im Fisch oder Meeresfrüchten essen. (https://utopia.de/ratgeber/plastik-im-meer-kann-ich-dafuer/)

Foamie Ocean Plastic

Plastik im Meer – was können wir dafür?

Das alles ist schockierend und deprimierend. Aber was hat das eigentlich genau mit uns zu tun? Du wirfst ja bestimmt keinen Abfall direkt ins Meer oder in den Fluss, also was können wir schon für die Vermüllung der Ozeane? Wir Deutsche tragen leider aktiv dazu bei, dass Plastik im Meer landet: Eine besonders schlimme und scheinbar unsichtbare Quelle der Plastikverschmutzung ist in unseren Bädern: Mikroplastik. In Peelings, Duschgels und vielen weiteren Pflege- und Kosmetikprodukten sind noch immer winzige Kunststoffteilchen enthalten, die aus dem Abwasser praktisch nicht herausgefiltert werden können und so ungehindert in unsere Gewässer – und über diese in die Meere – gelangen (https://utopia.de/ratgeber/plastik-im-meer-kann-ich-dafuer/).

In Deutschland wird pro Einwohner deutlich mehr Plastikmüll verursacht als im Durchschnitt der Europäischen Union. Im Jahr 2015 lag die Bundesrepublik mit 37 Kilogramm Plastikmüll pro Kopf rund sechs Kilogramm über dem EU-Schnitt. Das geht aus einer Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft hervor. Der pro-Kopf-Verbrauch an Plastik in Deutschland stieg demnach zwischen 2005 und 2015 um 29 % (dpa).

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Deutschland exportiert Plastikmüll nach Asien

Deutschland zählt nach den USA und Japan zu den größten Plastikmüll-Exporteuren der Welt. Unser Kunststoff geht zurzeit vor allem nach Malaysia, Thailand und Vietnam. In den asiatischen Ländern landet laut dem Plastikatlas des BUND vor allem der kaum verwertbare Müll. Dort fehlt aber oftmals die Infrastruktur, um das Plastik ordnungsgemäß zu entsorgen oder weiterzuverarbeiten – und der Müll landet in der Umwelt und im Meer. Einfach zu behaupten, die Entwicklungsländer seien schuld, während unser eigener Müll genau dort landet, geht also nicht. (https://utopia.de/ratgeber/plastik-im-meer-kann-ich-dafuer/)

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Was kann ich gegen Plastik im Meer tun?
  • Versuche, wo immer es möglich ist, auf Plastik zu verzichten
  • Kunststoffmüll, der sich zu Hause ansammelt, konsequent recyceln (gelbe Tonne/ gelber Sack)
  • Pflegeprodukte und Kosmetika, die Mikroplastik enthalten aus dem Badezimmer verbannen
  • Meide Einweg-Verpackungen, die aus Plastik gemacht sind
  • Auf Teile aus reiner Baumwolle umsteigen, anstatt aus Kunstfasern
  • Organisationen und Projekte unterstützen, die aktiv etwas gegen den Müll im Meer tun
  • Rede darüber! Erkläre deinen Freunden und Familie, warum du auf Plastik verzichtest, denn meistens achten die Leute einfach aus Unwissenheit nicht auf ihren Plastikverbrauch

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