Schon gewusst? Diese sieben Fakten über Inhaltsstoffe öffnen Euch die Augen

Schon gewusst? Diese sieben Fakten über Inhaltsstoffe öffnen Euch die Augen

Rund 1,13 Millionen Menschen in Deutschland leben vegan – und jedes Jahr werden es mehr. (Quelle Statista) Dieser Trend ist großartig und freut vor allem die Tiere. Vegan zu leben heißt jedoch nicht nur beim Essen auf tierische Lebensmittel zu verzichten, sondern unter anderem auch zu Kunstfell zu greifen, statt zu Pelz und vegane Kosmetik zu verwenden.

Naturkosmetik
Hört sich einfach an, oft verstecken sich jedoch tierische Stoffe in Produkten, in denen wir sie nicht erwartet hätten. Besonders bei Beauty-Artikeln muss man schon genauer hinschauen, um zu wissen, womit man seiner Haut etwas Gutes tut. Und Vorsicht: Naturkosmetik ist nicht automatisch vegan und vegane Kosmetik nicht unbedingt ökologisch korrekt. Beide Aspekte sind wichtig, aber eben doch etwas anderes.

 



Wir von Foamie haben Euch sieben Fakten über Inhaltsstoffe zusammengetragen, die überraschen und zeigen, worauf man beim Kauf von veganen Produkten achten sollte:

    • Verantwortlich für Glanz in Nagellack oder etwa bei Haarspray ist die Lack-Schildlaus
      Nagellack

      Ja, richtig gehört: Für Glanz auf den Nägeln sorgt ein Sekret der Schildlaus, die auf Bäumen vor allem in Südasien lebt. Auch als Bindemittel in Mascara oder Emulgator in Cremes wird sie eingesetzt – auf der INCI-Liste gut getarnt als Inhaltsstoff E 904, wo sie zwischen den anderen Namen nicht weiter auffällt. Sogar als Überzug von Tabletten oder als Schutzschicht für längere Haltbarkeit bei Obst und Gemüse kommt der sogenannte Schellack zum Einsatz. Für ein Kilogramm Schellack wird das Sekret von ca. 300.000 Lack-Schildläusen benötigt. Zwar wird eigentlich nur das von den Läusen gebildete Harz geerntet, dieses ist jedoch nicht immer von den Läusen zu trennen, weshalb bei der Produktion zahlreiche lebende Schildläuse weiterverarbeitet werden.

    • Glycerin – pflanzlich, tierisch oder doch chemisch?
      Der Name Glycerin klingt so chemisch, dass man gar nicht auf die Idee kommen würde, dass es sich hierbei um ein tierisches Produkt handeln könnte. Hergestellt wird es aus Fetten aller Art, kann also pflanzlicher, aber genauso gut tierischer Herkunft sein. Traditionell war Glycerin ein Nebenprodukt der Seifenherstellung und entstand deshalb üblicherweise aus Rindertalg. Heutzutage wird es meistens aus pflanzlichen Ölen hergestellt, leider ist es aber nicht mit einem anderen Wort als das tierische auf der INCI-Liste gekennzeichnet. Apropos Seife: Alle Produkte von Foamie sind übrigens garantiert seifenfrei.
      Glycerin
    • Bitte küss mich nicht, Karmin
      Karmin ist ein rotes Pigment, das in dekorativer Kosmetik wie etwa für Lippenstift oder Nagellack Verwendung findet. Für die Gewinnung von knapp 450 Gramm Karmin, müssen rund 70.000 Cochenille-Schildläuse getrocknet und so getötet werden, bevor sie gekocht werden. Zum Glück gibt es mittlerweile auch synthetisch hergestelltes Karmin, das auf der INCI-Liste unter E 124 zu finden und somit vegan ist. Gut zu wissen: Die tierische Variante heißt E 120 oder „echtes Karmin“.

    • Feuchtigkeit, die unter die Haut geht
      Hyaluronsäure ist der perfekte Feuchtigkeitsbinder und schafft es, wirklich jeden Hauttyp zu verwöhnen. Hier ist der Fortschritt zum Glück weit: Noch vor einigen Jahren wurde die Hyaluronsäure aus Hahnenkämmen oder Hühnerfüßen gewonnen – heute wird sie fast ausschließlich synthetisch hergestellt. Wenige Brands haben es sogar geschafft, eine pflanzliche Hyaluronsäure zu entwickeln. Diese ist allerdings noch nicht sehr weit verbreitet.

    • Seidig-weich. Aber möchte man das wirklich?

      Seide ist nicht nur ein Material, das für die Herstellung von Kleidung verwendet wird. Genau so sorgt es auch in Kosmetikprodukten wie etwa in Cremes oder Haarpflege für einen seidigen Glanz und Geschmeidigkeit.
      Seidenkokon
      Doch leider wächst Seide nicht wie Baumwolle einfach in der Natur. Um ein Gramm Seide zu ernten, müssen rund 15 Seidenraupen sterben. Sie hüllen sich in ihren Seidenkokon, verpuppen sich, um dann eigentlich als fertiger Schmetterling aus ihm zu schlüpfen. Um die Seide zu ernten, wird der Kokon mit der verpuppten Raupe jedoch gekocht, damit sie beim Schlüpfen den Seidenfaden nicht zerreißen.

    • Kollagen für jungen Tage in älteren Jahren
      Bis wir ungefähr 25 Jahre alt sind, ist unser Körper voll von Kollagenfasern, einem Eiweiß, das sich zu einem Gerüst in der Haut verbindet und so für Straffheit Werden wir älter, verringert sich die körpereigene Kollagenproduktion und die Haut verliert an Spannkraft. Nun heißt es: cremen, cremen, cremen! Doch ob wir uns tatsächlich mit Kollagen pflegen wollen, sollten wir doppelt checken. Gewonnen wir es zum Beispiel aus der Plazenta von Kühen, der Haut von Schweinen oder den Flossen von Fischen. Eine vegane Variante gibt es nicht. Aber es gibt tolle Alternativen wie etwa Phytokollagen aus Algen, die die Haut anregen, eigenes Kollagen zu produzieren. Mit diesen tut man Haut und Gewissen etwas Gutes.

    • Siegel geben Gewissheit
      Sie ersparen einem die mühsame Suche auf der INCI-Liste, der Liste, die auf jedem Produkt aufführt, welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Zertifizierungen und Siegel sind leicht zu erkennen und verraten schon auf den ersten Blick, dass keine tierischen Stoffe enthalten sind. Als besonders vertrauensvolle Siegel gelten etwa das „V-Label“, „Cruelty Free and Vegan“, die „Veganblume“ und „Certified Vegan“. Diese Zertifizierungen kosten jedoch viel Geld, weshalb manche Firmen auf sie verzichten, obwohl ihre Produkte eine vegane Rezeptur haben. Der Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe kann sich also manchmal auch lohnen, wenn kein Siegel vorhanden ist.
VeganTierfreundlichPlastikfreiPH-optimiertSeifenfrei

Wir sind froh, dass wir Euch ausschließlich Produkte anbieten, die ihr mit gutem Gewissen verwenden könnt. Denn: Foamie ist garantiert plastikfrei, vegan, tierfreundlich, pH-optimiert und seifenfrei. So macht Pflege doch gleich doppelt Spaß.


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