Richtig Haare waschen: Darauf solltest Du achten

Richtig Haare waschen: Darauf solltest Du achten

Zähne putzen, eincremen, Haare waschen … Unsere Beauty-Routine beherrschen wir im Schlaf. Doch hast du sie jemals hinterfragt? Hast überlegt, ob die Produkte, die du Tag für Tag verwendest nach all der Zeit noch immer genau das sind, was Haut und Haare gerade brauchen? Oder ob die Art und Weise, wie du sie anwendest die richtige ist? Wir sind Gewohnheitstiere – doch nicht immer ist das, was wir machen gut und richtig, nur, weil wir es eben immer schon genau so gemacht haben. Und ja, das gilt auch für die Reinigung unserer Haare.

Was man beim Haare waschen schon groß falsch machen kann, fragst du dich? Tja, so einiges. Ein schnell nachfettender Ansatz, trockene Spitzen, Spliss und Co. sind nämlich nicht nur eine mögliche Reaktion auf ständige Färbeprozesse und Stylings mit Glätteisen, Lockenstab oder Föhn. Ob deine Haare gesund und kräftig sind, hängt auch mit deiner Wasch-Routine zusammen.

Foamie Feste Haarpflege

Damit unsere Haar-Produkte von FOAMIE ihre Wunder vollbringen und dir eine schöne Mähne zaubern können, haben wir dir hier eine kleine Übersicht mit sieben hilfreichen und easy anzuwendenden Tipps zusammengestellt.

Frag dich doch mal, …

… ob du Shampoo und Conditioner verwendest, die zu deinem Haartyp passen.

Heute das Shampoo der Mitbewohnerin stibitzen und morgen die kleine Hotelprobe aus dem letzten Urlaub aufbrauchen … Keine Sorge, bleibt das eine Ausnahme, ist dein Haar natürlich nicht gleich ruiniert. Langfristig jedoch solltest du unbedingt darauf achten, dass du ausschließlich Produkte verwendest, die für deinen Haartyp gedacht und entwickelt worden sind. Denn nein, dass es Shampoo und Conditioner für die unterschiedlichsten Bedürfnisse gibt, ist keine Marketing-Masche. Ihre Formulierungen unterscheiden sich deutlich, sind gut durchdacht und den Needs eines jeden Haartyps angepasst. Ohne dich enttäuschen zu wollen: Dein Shampoo nach dem Duft auszuwählen ist deshalb die denkbar schlechteste Idee. Haar ist eben nicht gleich Haar.

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… wie oft du deine Haare wäscht. 

Ein Thema, über das wohl jede Frau schon mal mit ihrer Freundin gesprochen hat. Wie oft du dir die Haare waschen solltest, lässt sich allerdings nicht pauschal sagen. Hier spielen deine Haarstruktur und auch dein Lebensstil eine entscheidende Rolle. Trockene Haare sollten zum Beispiel seltener gewaschen werden als Haare, die schnell fetten. Logisch. Treibst du jedoch viel Sport oder verwendest viele Stylingprodukte, ist es auch mit trockenen Haaren völlig in Ordnung, wenn du sie täglich shampoonierst. Das Vorurteil, dass Waschen den Haaren schadet, stammt aus einer Zeit, in der Haar-Produkte noch viel aggressiver waren, als sie es heute sind. Heutzutage reinigen sie mild und schonend, versorgen das Haar mit Nährstoffen und pflegen es.

Auch unsere Produkte von FOAMIE sind übrigens besonders schonend: Unsere Formulierungen sind zu 100 Prozent seifenfrei und pH-optimiert.

 

… wie du dein Shampoo aufträgst.

 Ja, auch hier können einem Fehler unterlaufen. Viele Frauen klagen zum Beispiel über einen fettigen Ansatz und trockene Spitzen, was mit der richtigen Verwendung von Shampoo ganz einfach verhindert werden kann. Weit verbreitet ist nämlich die Annahme, dass man sein gesamtes Haar einshampoonieren sollte. Dabei ist das gar nicht nötig. Hattest du jemals fettige Spitzen? Eben. Shampoo ist lediglich dafür da, die Kopfhaut und den Ansatz zu reinigen, nicht die Längen. Beim Ausspülen verteilt es sich von ganz allein bis in die Spitzen – das reicht völlig aus.

Foamie Festes Shampoo

  

… wo du deinen Conditioner aufträgst.

Gleiches Spiel, nur andersherum: So wenig wie Shampoo etwas in den Längen zu suchen hat, hat der Conditioner es auf der Kopfhaut und am Ansatz. Dort beschwert er lediglich und lässt vor allem feines Haar schnell fettig aussehen. Verteile den Conditioner deshalb lediglich in den Längen und lass ihn dort gut einwirken, damit er seine Pflege entfalten und den Haarschaft versiegeln kann. Wer zu besonders störrischem Haar neigt und selbst am Ansatz mit trockenen Strähnen zu kämpfen hat, kann diese schon vor der Wäsche mit Conditioner behandeln. Dabei nur ganz kurz einwirken lassen und anschließend gründlich ausspülen. Dann Kopfhaut und Ansatz (wie oben gelernt) shampoonieren und den Conditioner auf die Längen auftragen.

 

… ob du deine Haare richtig aus- und nachspülst. 

Produktrückstände im Haar sind ein echtes No-Go. Sie beschweren die Strähnen und verstopfen die Poren der Kopfhaut. Ein gründliches Ausspülen ist aber nicht nur bei Stylingprodukten oder Trockenshampoo wichtig, auch von Shampoo und Conditioner solltest du dich penibel trennen. Erst, wenn dein Haar fast quietscht, wenn du mit den Fingern durch die Strähnen fährst, ist es wirklich sauber. Auch die richtige Wassertemperatur ist wichtig: Was am Körper als mollig warm empfunden wird, strapaziert Kopfhaut und Haare schnell. Es entzieht ihnen die Feuchtigkeit, öffnet die Schuppenschicht und raut sie auf. Deshalb Haare immer mit nur lauwarmen Wasser waschen. Um die Schuppenschicht zu schließen und zu versiegeln, zum Abschluss mit kaltem Wasser nachspülen – das zaubert einen schönen Glanz und verhindert Spliss, also trau dich ruhig!

Foamie Haare waschen

… wie du deine Haare trocknest.

Handtuch aufs Haar und kopfüber losrubbeln – so sieht es wahrscheinlich in den meisten Badezimmern aus. Ein fataler Fehler! Unsere Haare sind im nassen Zustand viel empfindlicher und brechen dadurch leichter ab. Statt der stürmischen Trocknung, Haare besser noch in der Dusche sanft ausdrücken und anschließend in ein Handtuch wickeln. Dieses saugt das Wasser von ganz allein auf. Wenn du es noch sanfter magst: Mikrofaserhandtücher (gibt es auch speziell für Haare) sind weicher als Frottee und verhindern Frizz.

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Schaut euch dazu, doch gerne mal unsere Brand WE Love Dock & Bay an - schnell trocknende Handtücher und Haarturban aus 100 % recyceltem Material!

 

… wie du deine Haare nach dem Waschen stylst.

Denk dran: Deine Haare sind nass viel sensibler als in trockenem Zustand! Bevor du also die Bürste gedankenverloren ansetzt und wie wild alle Kletten auskämmst, entwirre deine Strähnen erst vorsichtig von den Spitzen angefangen bis hoch zum Ansatz. Auch Lockenstab und Glätteisen müssen noch warten. Deine Haare sollten komplett trocken sein, bevor du sie mit Styling-Tools bearbeitest. Wären sie noch nass, würde das Wasser in den Haaren durch die zugeführte Hitze verdampfen und dabei große Schäden im Haarschaft anrichten. Das kannst du dir wie eine kleine Explosion vorstellen. Wenn du sie nicht lufttrocknen lassen möchtest, kannst du natürlich auch zum Föhn greifen – auf niedriger Stufe versteht sich. 

 

Du siehst, manchmal sind es nur winzig kleine Veränderungen, die am Ende einen großen Unterschied machen und ein tolles Ergebnis zaubern. So hältst du dein Haar gesund und lässt es glänzen. Was willst du mehr?